Als Dank für den ganzjährigen Zeitaufwand bei Einsätzen, Übungen, Schulungen, Fortbildungen sowie beim Sägehallenfest veranstalteten wir in diesem Jahr einen Ausflug, der uns vom 23. bis 25. Mai nach Südtirol führte. Die Fahrt im modernen Reisebus der Steiermärkischen Landesbahnen ging über Salzburg, Kärnten und Osttirol in das Pustertal und über das Etschtal nach Bozen. Nach einer kurzen Mittagspause in unserem Hotel ging es weiter über die Südtiroler Weinstraße nach Kaltern, wo eine Besichtigung des Weinmuseums am Programm stand. Eine Weinverkostung im Weingut Brigl in Eppan bildete den Abschluss dieses Tages.

Der Sonntag begann mit einem Besuch der Hauptstadt Bozen. Hier konnten wir von unserer Stadtführerin viele interessante Details aus der Vergangenheit und der Gegenwart Bozens in Erfahrung bringen. Am Nachmittag besuchten wir die Seiser Alm. Die Seiser Alm ist mit einer Fläche von 57 km² die größte und wohl eine der bekanntesten Almen Europas. Zusammen mit dem Rosengarten und der Schlerngruppe bildet das Hochplateau den Naturpark Schlern-Rosengarten, welches sich im Herzen des UNESCO Weltnaturerbes der Dolomiten befindet.

Vor der Heimfahrt am Montag statteten wir noch der Berufsfeuerwehr Bozen einen Besuch ab. Die BF Bozen nahm sich sehr viel Zeit um den Besuchern die Organisation, die Aufgaben und die Besonderheiten der Berufsfeuerwehr Bozen zu erklären. Das Feuerwehrwesen in der autonomen Provinz Südtirol ist sehr viel anders organisiert als im Rest des Landes Italien und ähnelt mehr der Organisation in Österreich oder Deutschland. Freiwillige Feuerwehren kennt man nur in Südtirol und in der zweiten autonomen Provinz Trient, nicht aber im Rest des Landes. Die BF Bozen ist nicht nur für die Stadt Bozen zuständig, sondern übernimmt auch viele Sonderaufgaben im Brand- und Katastrophenschutz in ganz Italien. Das erklärt auch den vergleichsweise riesigen Fuhrpark der Wehr, der an die 120 Fahrzeuge aller Größen umfasst. Neben Standardlöschfahrzeugen beeindruckten besonders die Spezialfahrzeuge zur Tunnelbrandbekämpfung mit riesigen Ventilatoren, leistungsstarke Notstromaggregate, schwere Kranfahrzeuge und hochgeländegängige Fahrzeuge zur Waldbrandbekämpfung im Hochgebirge. Abschließend konnte noch die Einsatzzentrale besichtigt werden.

Unsere Heimreise hatte noch einige touristische Sehenswürdigkeiten zu bieten. So fuhren wir über den Karerpass (verbindet das Eggental mit dem Fassatal), dem Pordoijoch (der zweithöchste mit einer durchgehend asphaltierten Straße versehene Gebirgspass in den Dolomiten) und dem Passo di Falzarego.

Wir danken unserem OBI Daniel Krenn für die Organisation sowie der Steiermärkischen Landesbahn für die Durchführung unseres Ausfluges.

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